Kompetenzagenda

Aus Wissensmanagement

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Frage oder Problemstellung

Wie kann ich bestimmte Kompetenzen entwickeln und dazu die Lernmöglichkeiten bei der Arbeit systematisch nutzen.

Definition

Eine Kompetenzagenda ist ein schriftlicher Lernplan in Tabellenform, welcher aufzeigt, wie man bestimmte Kompetenzen bei der Arbeit aufbauen und verbessern kann.

Beschreibung des Tools und Funktionsweise

Eine Kompetenzagenda sollte es ermöglichen, Lernen und Wissensentwicklung in den Arbeitsalltag zu integrieren. In einer Tabelle werden Kompetenzen und Aktivitäten gegenübergestellt. Daraus kann man dann Lernaktivitäten ableiten. Diese Methode wird über einen Zeitraum von einem Jahr angewendet und kann auch Freizeitaktivitäten beinhalten.

Anwendungsbeispiel

Bild:Agenda.jpg

Material und Hilfsmittel

Für eine Kompetenzagenda benötigt man lediglich ein Blatt Papier und Schreibzeug. Natürlich lässt sie sich auch mit verschiedenen Computerprogrammen realisieren.

Aufwand, Schwierigkeit, Vor- und Nachteile

Das Erstellen einer Kompetenzagenda allein bewirkt noch keinen Wissenserwerb. Die Ziele müssen ständig präsent sein und permanent verfolgt werden.

Deshalb sollte eine Kompetenzagenda gut sichtbar aufbewahrt werden. Damit die elektronische Variante ebenso verwendet werden kann, müsste man sie ausdrucken.

Beim Erstellen der Agenda muss man sich klar sein, dass eine realistische Wissenserweiterung nur in einigen wenigen Kompetenzbereichen möglich ist. Man sollte sich also auf drei bis vier Kompetenzen beschränken, diese aber gezielt verfolgen.

Literatur

  • Reinmann, G., Eppler, M. (2008). Wissenswege, Methoden für das persönliche Wissensmanagement. Bern: Huber.


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