Kompetenzportfolio
Aus Wissensmanagement
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Frage oder Problemstellung
Was kann ich? Wo genau liegen meine Fähigkeiten? Wo lohnt es sich in Wissen zu investieren, was kann anderen überlassen werden?
Ich möchte mich beruflich neu orientieren oder mich für eine Fortbildung entscheiden und muss dazu meine Fähigkeiten und mein Wissen bewerten.
Definition
Ein Kompetenz-Portfolio ist eine grafische Darstellung der eigenen Kompetenzen, um diese nach Qualität und Nutzen zu beurteilen und so auch Defizite und Entwicklungsmöglichkeiten zu erkennen. Dies kann helfen, die eigene Marktfähigkeit zu steigern.
Beschreibung des Tools und Funktionsweise
Hebel- oder Leverage-Portfolio
Es geht darum Wissensvorteile zu erkennen und in weiterer Folge zu nutzen.
Abb.: nach Reinmann, G., Eppler, M. (2008). Wissenswege, Methoden für das persönliche Wissensmanagement. Bern: Huber. Erstellt mit let's focus.
Nachhaltigkeits- oder Sustainability-Portfolio
Wissen kann schnell veralten und ist nicht in jedem Kontext zu nutzen. Um arbeitsmarktfähig zu bleiben, muss man relevante und längerfristige Kompetenzen weiterentwicklen.
Abb.: nach Reinmann, G., Eppler, M. (2008). Wissenswege, Methoden für das persönliche Wissensmanagement. Bern: Huber. Erstellt mit let's focus.
Anwendungsbeispiel
Material und Hilfsmittel
Kompetenzportfolios lassen sich auf einem Blatt Papier einfach aufzeichnen. Unter www.immo.bfz.de/media.php/2888/5740/kompetenzportfolio.doc findet sich ein fertiges Worddokument zum Ausdrucken um ein Nachhaltigkeitsporfolio zu erstellen. Auch ein Textverarbeitungsprogramm oder Zeichenprogramm eignet sich dafür.
Die Software let's focus enthält ebenfalls einen Hintergrund für diese Matrix.
Es empfiehlt sich verschiedene Farben zu verwenden um die Wissenskategorien, z.B. Sprachkentnisse, Methodenwissen, usw., zusätzlich zu kennzeichnen und somit die Übersichtlichkeit zu verbessern.
Vor- und Nachteile, Probleme
Eine realistische Selbsteinschätzung ist nicht immer ganz einfach, entweder man ist zu selbstkritisch oder man überschätzt sich. Vertrauenspersonen können helfen zu einer entsprechenden Bewertung zu kommen. Auch die Zuordnung der Kenntnisse in die einzelnen Segmente muss wohl überlegt sein.
Literatur
- Reinmann, G., Eppler, M. (2008). Wissenswege, Methoden für das persönliche Wissensmanagement. Bern: Huber.
- Marquardt, G. (2003). Kernkompetenzen als Basis der strategischen und organisationalen Unternehmensentwicklung. Wiesbaden: Deutscher Universitäts-Verlag.
Weiterführende Informationen
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