Wissensbaum

Aus Wissensmanagement

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Inhaltsverzeichnis

Frage oder Problemstellung

Wie kann ich mein berufliches Wissen und meine Kompetenzen darstellen?

Definition

Der Wissensbaum stellt die beruflichen Kompetenzen einer Person in der Metapher des Baumes dar.

Beschreibung des Tools und Funktionsweise

Wissensmanagement kümmert sich um das Wissen und Nicht- Wissen von Personen und Organisationen. Wissen kann implizit oder explizit sein. Die Explikation von implizitem Wissen ist von unschätzbarem Wert, weil man sich über etwas im Klaren wird, Ordnung und Bewusstsein schafft. Die Explikation und Verteilung von Wissen ist bisweilen ein aufwändiger und mühvoll Prozess. Der Wissensbaum setzt sich zusammen aus:

  • Wurzeln: Was sind die Wurzeln meiner beruflichen Kompetenzen? Ergänzung von mir: z.B. Informelles und institutionelles Lernen.
  • Stamm: Was sind meine Kernkompetenzen? Ergänzung von mir: z.B. Expertenwissen.
  • Blätter: Gibt es spezifische Ausgestaltungen meiner Kernkompetenzen? Ergänzung von mir: z.B. Spezialitäten, individuelle Ausprägung.

Anwendungsbeispiel

Bild:Wissensbaum.jpg


Willke H. (2004) Einführung in das systemische Wissenmanagement. Heidel-berg: Carl Auer (S.77ff)

Literatur

Willke H. (2004) Einführung in das systemische Wissenmanagement. Heidel-berg: Carl Auer

Material und Hilfsmittel

Schreibzeug

Aufwand, Schwierigkeit

Einfach

Vor- und Nachteile

Der Wissensbaum kann z.B. bei einem Vorstellungsgespräch eingesetzt werden, als (Kompetenzportfolio). Die Explikation von implizitem Wissen ist hilfreich, um Ordnung und Bewusstsein zu schaffen. Das Erarbeiten ist je nach Ausführlichkeit und Umfang anstrengend und aufwändig. Der Wissensbaum ist eine einfache Methode. Möglicherweise wäre eine grössere Differenzierung hilfreicher.


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